Patent DE 102013004243 A1 - Verfahren zur Erkennung pathologisch auffälligen Spielverhaltens und Steuerung eines Spielautomaten

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    • Patent DE 102013004243 A1 - Verfahren zur Erkennung pathologisch auffälligen Spielverhaltens und Steuerung eines Spielautomaten

      Dieses Patent ist auch der Wahnsinn.

      Verfahren zur Erkennung pathologisch auffälligen Spielverhaltens und Steuerung eines Spielautomaten


      ZUSAMMENFASSUNG
      Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erkennung pathologisch auffälligen Spielverhaltens und Steuerung eines Spielautomaten, welcher neben einem Gehäuse zumindest eine zentrale Steuereinheit mit zugeordneten Speichern, Mittel zur Entgegennahme, Prüfung und Ausgabe von Zahlungsmitteln, Anzeigemittel zur Darstellung von Spielabläufen und Tasten und/oder berührungsempfindliche Flächen (Touchscreen) zur Spielablaufbeeinflussung aufweist.

      Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grund, ein Verfahren zur Erkennung pathologisch auffälligen Spielverhaltens vorzuschlagen und in Abhängigkeit dieser Erkenntnis die Steuerung eines Spielautomaten zu modifizieren. Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die zentrale Steuereinheit Daten zum Verhaltensmuster eines Spielers erfasst und über einen vorgegebenen Zeitraum in einem ersten Speicherbereich speichert. Nachfolgend vergleicht die zentrale Steuereinheit diese gespeicherten Verhaltensmusterdaten mit den in einem zweiten Speicherbereich hinterlegten Daten zu Normvorgaben. Werden hierbei entsprechende Abweichungen zischen den Verhaltensmusterdaten im Vergleich zu den hinterlegten Daten mit Normvorgaben erkannt, so wird durch die zentrale Steuereinheit eine Veränderung des Spielablaufs und/oder eine warnende Darstellungen auf den Anzeigemitteln aktiviert.


      Das hier ist echt zum Zungenschnalzen. Man wird also tatsächlich gescannt am Automaten.



      Als Entscheidungsgrundlage für ein möglicherweise gegebenes pathologisches Spielverhalten können erfasste und gespeicherte Daten zum Verhaltensmuster eines Spielers hinsichtlich

        • – der Frequenz der Tastenbetätigung und/oder
        • – der Auswahl der Spieleinsatzhöhe und/oder
        • – dem Betrag des zugeführten Geldes und/oder
        • – dem Risikoverhalten bei zum Risikospiel angebotenen Gewinnen und/oder
        • – der Aktivierung von Automatikfunktionen und/oder
        • – dem Vorstoppen des Walzenlaufs und/oder
        • – dem Abschneiden von optischen/akustischen Effekten bei Gewinnen und/oder
        • – der Verweildauer am Gerät
        einzeln oder in Kombination verwendet werden. Je mehr (= Quantität) oder je höher (= Qualität) diese Verhaltensmusterdaten von den Daten zu Normvorgaben abweichen, um zu verlässlicher ist die Annahme eines pathologischen Spielverhaltens. Demzufolge kann bei einer Erhöhung der Quantität und/oder der Qualität von Überschreitungen festgestellter Werte der Verhaltensmusterdaten im Vergleich zu den Daten der hinterlegten Normvorgaben durch die zentrale Steuereinheit die Anzahl und/oder Kombination von Einschränkungen bei der Benutzung des Spielautomaten vergrößert bzw. verschärft werden.
      • An Hand der beispielhaft aufgeführten Kriterien für die Feststellung eines pathologisch auffälligen Spielverhaltens soll durch die ebenfalls beispielhaft aufgeführten Maßnahmen ein Spielerschutz realisiert werden, bei dem durch eine zunehmende Verringerung der Attraktivität des Spielautomaten dem Spieler quasi die Lust am spielen vergeht.
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    • Ich halte dieses Modell für eine reine Lachnummer. Ein Spielautomat der einem Spieler sattes Geld weggefressen hat, kann sich auf keine Weise für diesen Spieler "unattraktiv" machen.
      Warum? Weil der Spieler sein Geld nunmal zurückhaben will, mindestens seinen Verlust. Und solange er das nicht erreicht spielt er weiter.
      Hier gehts nicht um Computerspielsucht. Dieses Jagen nach den Verlusten ist der Beginn der Suchtspirale. Dieses Faktum wird hier einfach mal außen vor gelassen, als gäbe es das Phänomen Spielsucht gar nicht.
      Das ist nur oberflächliches Gerede, Worthülsen aus Fachbegriffen, die gut klingen, aber nichts erklären.

      Wir wissen doch alle, dass es eben kein Gerät gibt, dass nach einer solchen Fressphase diese Investition ohne weiteres zurückbezahlt. Ich rede jetzt von einer normalen Spielweise, die ein süchtiger Spieler an den Tag legt. Sonst würde jeder Spieler jederzeit seine Verluste reduzieren können. Völliger Irrsinn.

      Leute, schaltet euer Hirn ein und macht eure Augen auf!!

      Spielsüchtige Spieler können nur durch das Hallenpersonal kontrolliert werden, oder zumindest kann das Personal die Sucht dadurch sehr effizient begrenzen. Tut es das? Nein. Warum? Weil es nicht gewollt ist.
      Und um das zu rechtfertigen denkt sich sie Industrie solche völlig abstrusen Modelle aus.


      Dieses Patent ist lediglich ein Hilfsmittel der Lobby und der Spielindustrie, um der Öffentlichkeit vorzugaukeln, "man müsse sich keine Sorgen machen".
      Unfassbar, auf welche Ideen die kommen. Man hat sich hier eine weiße Weste patentieren lassen, lasst euch das mal durch den Kopf gehen!

      Das ist die Lizenz zum Abzocken.


      Und der gute Toni3 fällt auch gleich auf diese Masche rein. Der Beweis, dass die Gehirnwäsche funktioniert.

      The post was edited 1 time, last by techniciangambler ().

    • Dr. Mabuse wrote:



      Das hier ist echt zum Zungenschnalzen. Man wird also tatsächlich gescannt am Automaten.


      Toni3 wrote:

      Gut zu wissen, dass es sowas gibt.

      Ich befürchte Ihr habt das mit den Patenten noch nicht so richtig verstanden. Nur weil eine Idee patentiert ist, heißt es doch noch lange nicht, dass sie auch schon umgesetzt und realisiert wurde.

      @techniciangambler: Das dieses Patent ein Hilfsmittel der Lobby sein soll und der Öffentlichkeit etws vorgaukeln soll, kann ich so nicht nachvollziehen. Mabuse, Du, einige andere, ich, haben doch zusammen echt viel Ahnung von der Branche, oder? Und wenn wir ehrlich sind, hat bis gestern keiner das Patent gekannt und auch noch nie in der öffentlichen Diskussion etwas davon gehört. Von daher würde ich denken, da hatte einer eine Idee, hat sie sich patentieren lassen und seitdem ruht die in irgendeiner Schublade. Fertig. Ich glaube da will weder einer Abzocken noch irgendwas vorgauckeln.
    • Du mal ganz ehrlich. Man hat schon selbst bemerkt, dass durch ständiges "stoppen" die Kiste dicht macht. Kann auch Einbildung sein. Aber ich weiß nicht recht. Ist schon seltsam. Aber ansonsten muss ich dir da recht geben. Aber überhaupt auf sowas zu kommen? Mmmmhhhh..... Fragen über Fragen
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    • Wißt ihr was der eigentliche Wahnsinn ist. 99% aller Spieler nehmen die Stopptaste, zumindest ab und an. Die Freaks vergewaltigen diese Taste gar und schwören drauf oder wollen den Scatter einfangen. So machen die ja am Ende die Kiste "ZU", falls das wirklich so umgesetzt wurde. Das heißt für mich, der "Spieler gräbt sein eigenes Grab". Ist das nicht OBERAFFENTITTENTURBOGEILGENIAL?
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